Hochzeit planen mit kleinem Kind – so wird der Tag für alle unvergesslich

Eine Hochzeit mit kleinen Kindern zu planen ist eine eigene Herausforderung. Das eigene Kind oder Kinder von Geschwistern und Freunden sind Teil des Festes – und das ist wunderbar. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wie sorgt man dafür, dass der Tag für die Erwachsenen festlich und besonders bleibt, während die Kleinen sich wohlfühlen und nicht in der Versenkung verschwinden oder quengelig werden? Die gute Nachricht ist, dass eine kinderfreundliche Hochzeit und eine romantische Hochzeit kein Widerspruch sind. Mit etwas Planung lässt sich beides vereinen.

Kinder auf der Hochzeit: Einbinden statt ausschliessen

Kinder, die aktiv am Fest beteiligt sind, verhalten sich in der Regel viel entspannter als solche, die einfach dabei sitzen müssen. Blumenmädchen und Ringträger sind klassische Rollen, aber es gibt viele weitere Möglichkeiten. Kinder können Programmhefte verteilen, ein selbstgemaltes Bild als Geschenk überreichen oder am Empfang Gäste mit einem kleinen Wunsch begrüssen.
Wer sein eigenes Kind in die Zeremonie einbindet, erlebt oft die berührendsten Momente des Tages. Ein dreijähriges Kind, das ernsthaft die Ringe trägt und dabei die Zunge rausstreckt, gehört zu den Erinnerungen, über die man noch in zwanzig Jahren lacht.

Kinderunterhaltung: Damit der Abend für alle entspannt bleibt

Kinder brauchen Beschäftigung, besonders wenn ein Fest mehrere Stunden dauert. Es lohnt sich, gezielt für Unterhaltung zu sorgen, ohne dabei einen ganzen Kinderprogramm-Block ins Hochzeitsprogramm zu integrieren.
Eine Kinderecke mit Malutensilien, Spielzeug und einem kleinen Tisch in der Nähe der Erwachsenen gibt Kindern einen eigenen Raum, ohne sie vom Geschehen auszuschliessen. Ältere Kinder ab etwa acht Jahren sind oft begeistert von einer Fotobox: Sie stellen sich eigenständig an, wählen Filter und Requisiten aus und kommen am Ende mit einem Foto zurück, das sie sofort zeigen wollen. Die Fotoboxen von die-fotokabine.ch sind so gebaut, dass die Bedienung über den Touchscreen auch für Kinder intuitiv ist. Die Bilder wandern automatisch in eine Online-Galerie, und wenn ein Drucker dabei ist, hält jedes Kind sein Foto in der Hand.

Der Zeitplan: Kinder schlafen früh

Das klingt banal, macht aber einen grossen Unterschied: Kleine Kinder werden müde, und ein müdes Kind auf einer Hochzeit ist für alle Beteiligten anstrengend. Wer die Zeremonie und das Abendessen so plant, dass die Highlights des Tages in den frühen Abend fallen, gibt Familien mit Kindern die Möglichkeit, früh zu gehen, ohne etwas Wichtiges zu verpassen.
Viele Paare entscheiden sich deshalb für eine Trauung am frühen Nachmittag, gefolgt von einem Apéro im Freien und einem frühen Abendessen gegen 18 Uhr. Der offizielle Teil ist damit gegen 21 oder 22 Uhr abgeschlossen, und wer möchte, kann noch bleiben.

Essen für Kinder: Lieber einfach als ausgefallen

Mehrgängige Gourmetmenüs begeistern Kinder selten. Wer Familien mit Kindern einlädt, tut gut daran, dem Catering frühzeitig Bescheid zu geben, damit ein einfaches Kindermenu bereitstehe. Pasta, Poulet und Pommes sind keine Beleidigung für den Koch, sondern pragmatisch und funktioniert.
Ein Kinderbuffet, das parallel zum Erwachsenenbuffet angeboten wird, ist eine weitere gute Lösung. Kinder können dann essen, wann sie möchten, und sitzen nicht wartend am Tisch, während die Erwachsenen noch beim dritten Gang sind.

Erinnerungen: Was bleibt, wenn das Fest vorbei ist

Kinder wachsen schnell, und der Moment, in dem ein dreijähriges Kind an der Hochzeit seiner Eltern oder Paten dabei ist, kehrt nie wieder. Deshalb lohnt es sich, gezielt dafür zu sorgen, dass diese Momente festgehalten werden. Gute Hochzeitsfotografen wissen, wie man Kinder natürlich einfängt, ohne sie zu stören. Und eine Fotobox produziert Bilder, die Kinder selbst gemacht haben – das ist für sie eine ganz andere Erinnerung als ein Foto, auf dem sie nur drauf sind.
Die Fotos aus der Online-Galerie können nach dem Fest ausgedruckt und ins Kinderzimmer gehängt werden. So wird die Hochzeit der Eltern oder Verwandten zu einem kleinen Stück Familiengeschichte, das das Kind täglich sieht.

Kinder stehen vor einer Hochzeit-Fotobox

Häufige Fragen zur Hochzeit mit Kindern

Soll man kleine Kinder überhaupt zur Hochzeit einladen?

Das ist eine sehr persönliche Entscheidung. Wer eine ruhige, abendliche Atmosphäre bevorzugt, kann auf der Einladung klar kommunizieren, dass die Hochzeit für Erwachsene geplant ist. Wer Kinder willkommen heisst, sollte das ebenso deutlich machen und entsprechend planen. Eine unklare Kommunikation führt oft zu Unsicherheit bei den Gästen und zu unangenehmen Situationen am Festtag.

Was kostet eine Fotobox für eine Hochzeit?

Die Fotoboxen von die-fotokabine.ch starten ab CHF 189 für die Dolder Mini, die besonders für kleinere Hochzeiten bis etwa 50 Gäste geeignet ist. Für grössere Feste empfiehlt sich die Dolder Pro Rainbow ab CHF 289, die neben sehr guter Bildqualität auch Boomerang-Videos und einen optionalen Hi-Speed-Drucker bietet. Der Postversand für Hin und Rückweg kostet je nach Modell CHF 59 oder CHF 98. Im Mietpreis inbegriffen sind ein personalisiertes Fotolayout und eine kostenlose Online-Galerie mit allen Aufnahmen.

Wie kann man sicherstellen, dass Kinder an der Hochzeit nicht stören?

Die ehrlichste Antwort ist: eine hundertprozentige Garantie gibt es nicht. Was aber hilft, ist Beschäftigung, ein klar definierter Ruhebereich für die Kleinen, ein früherer Zeitplan und eine entspannte Grundhaltung des Brautpaars. Kinder spüren, wenn Erwachsene gestresst sind, und reagieren entsprechend. Wer selbst locker ist, strahlt das aus.

Muss man für jedes Kind einen eigenen Platz am Tisch reservieren?

Für Kinder ab etwa vier Jahren ja, weil sie erfahrungsgemäss am Tisch sitzen wollen und einen eigenen Platz erwarten. Für Babys und Kleinstkinder reicht in der Regel ein Hochstuhl, der beim Restaurant oder Catering bestellt werden kann. Es lohnt sich, frühzeitig nachzufragen, ob das Lokal solche Stühle hat.

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